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Wie sich das Supply Chain Management in den nächsten Jahren verändert

Wandel bestimmt die Rahmenbedingungen

Schon seit jeher gehören Trends zu den unterschiedlichen Märkten der Wirtschaft. Auch auf die Wertschöpfungsketten von Unternehmen haben solche umfassenden Veränderungen erheblichen Einfluss. Aus diesem Grund befinden sich Entscheider permanent auf der Suche nach Lösungen und Tools, die zur Verbesserung der eigenen Position beitragen. Denn: Zu den größten Herausforderungen zählt für Betriebe die zunehmende Konkurrenzsituation. „Darüber hinaus haben viele Unternehmen auch heute noch Probleme mit der Automatisierung von Prozessen oder der Digitalisierung im Allgemeinen. Dabei zählt gerade Letztere neben kurzen Lieferzeiten und der Individualisierbarkeit zu den wichtigsten Säulen des Erfolgs“, erzählt Rainer Schulz, Experte für Lagerautomatisierung und Geschäftsführer der sysmat GmbH. Aufgrund des stetigen Wandels im Supply Chain Management gilt es für Entscheider stetig die eigene Lage zu hinterfragen – und herauszufinden, welcher Weg eingeschlagen werden muss.

Von Veränderungen in der Mobilität bis zur Konnektivität

Vieles deutet darauf hin, dass unterschiedliche Prozesse innerhalb der Wertschöpfungskette in Zukunft weitgehend autonom ablaufen – und zwar schon bis 2040. In Kombination mit Trends wie zum Beispiel Individualisierung, Konnektivität beziehungsweise Digitalisierung, Urbanisierung, Globalisierung oder Veränderungen in der Mobilität steht ein umfangreicher Wandel des Supply Chain Managements bevor.[1] „Für den Menschen bedeutet das, dass er mehr und mehr die Rolle des Überwachers und Planers übernimmt. Neue Anforderungen im Zusammenhang mit Flexibilität sorgen zudem dafür, dass Anpassungen schnell vorgenommen werden müssen“, so Schulz. „Entscheidend dabei: Welche Lösung hilft, Prozesse zu optimieren und so den Materialfluss zu verbessern? Welche unterstützt den Menschen besonders effizient? Ausgangspunkt ist das eigene Lager, hier legen Unternehmen den Grundstein für den Erfolg.“ Beispielsweise verringern sich durch eine zielgerichtete Intralogistik insgesamt die Durchlaufzeiten vom Auftragseingang bis zur Auslieferung. Bei der Suche nach einer passenden Lösung kommen Betriebe an digitalen Tools deswegen nicht mehr vorbei.

Angst vor Komplexität

Offene Fragen zur Integration neuer Technologien und zunehmende Kundenanforderungen: zwei Hürden, die für einige Unternehmen noch zu hoch scheinen. Knapp die Hälfte der Betriebe sieht Schwierigkeiten bei der Einführung von Software, der Implementierung neuer Funktionen entlang der Lieferkette sowie im Zusammenhang mit Zeit und Kosten. Das führt dazu, dass 91 Prozent der Unternehmen im Umgang mit Komplexitäten in der Logistik nicht Schritt halten können.[2] „Aus diesen Gründen kommt es bei der Installation einer neuen Lösung vor allem auf Fachkompetenz an“, mahnt Schulz, der mit sysmat einen grafischen Materialflussrechner entwickelt hat. „Verfügt die einzubindende Software beispielsweise über flexible Schnittstellen, lassen sich autarke Maschinen verschiedener Hersteller zu einem Gesamtsystem zusammenfassen.“ Wer bei der Implementierung allerdings voreilig handelt, gefährdet sogar die Existenz seines Betriebs. „Auf eine ausgiebige Testphase sollten Entscheider daher keinesfalls verzichten“, so Schulz abschließend.


Weitere Informationen unter www.sysmat.de