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hub.berlin rückt die Chancen der Digitalisierung in den Mittelpunkt

Nächstes Tech-Festival hub.berlin am 28. und 29. Juni 2023

  • Berg: „Digitale Technologien können echte Game Changer sein“
  • Nächstes Tech-Festival hub.berlin am 28. und 29. Juni 2023

Zum Abschluss des zweitägigen Tech-Festivals hub.berlin hat Bitkom-Präsident Achim Berg ein positives Fazit gezogen. „Der hub.berlin ist es gelungen, Brücken zu schlagen zwischen Tech-Startups, dem Mittelstand und Konzernen, zwischen etablierten und jungen Unternehmen, zwischen gewachsener Industrie und neuen digitalen Wettbewerbern und Partnern. Und es sind Brücken gebaut worden zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft“, so Berg. „Mit Blick auf die enormen Herausforderungen, vor denen wir als Land, als Gesellschaft und als Wirtschaft stehen, sind digitale Technologien Kern der Lösung. Sie sind hoch wirksam und können echte Game Changer sein – aber wir müssen sie auch zum Einsatz bringen. Zeitenwende muss auch heißen: Schluss mit Zaudern.“ Mehr als 5.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer informierten sich bei der hub.berlin über die neuesten Entwicklungen und Perspektiven der Digitalisierung.

Anlässlich des Tech-Festivals betonte Dr. Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, die Bedeutung der Digitalisierung für die Lösung der gesellschaftlichen Herausforderungen. „Digitalisierung bietet großes Potenzial für Wohlstand, soziale Teilhabe und Nachhaltigkeit. Dieses wollen wir für Deutschland und Europa nutzen. Die aktuelle Lage zeigt einmal mehr, wie wichtig technologische und digitale Souveränität und verlässliche Lieferketten sind. Auch Start-ups sind für Dynamik und Transformation unserer Wirtschaft von großer Bedeutung, denn sie entwickeln neue Märkte, fordern etablierte Unternehmen und beleben den Wettbewerb“, sagte Habeck. „Wir setzen auf Veränderung und Fortschritt. Dazu brauchen wir Mut, Entschlossenheit und vor allem gute Ideen. Den ökologischen Fußabdruck digitaler Technologien möchten wir möglichst klein halten. Dies kann unter anderem durch die Steigerung der Energieeffizienz von Rechenzentren und der stärkeren Nutzung von Abwärme, der Modernisierung und Digitalisierung von Verteilnetzen und der digitalen und nachhaltigen Transformation der Industrie erfolgen.“

Bei der diesjährigen hub.berlin standen das Metaverse, Nachhaltigkeit, Cybersicherheit und Verteidigung sowie neue digitale Geschäftsmodelle im Mittelpunkt. Eröffnet wurde die hub.berlin gestern von Herbert Diess, CEO Volkswagen, via Live Video Chat war der ukrainische Digitalminister Mykhailo Fedorov zugeschaltet. Insgesamt traten an den zwei Tagen auf drei Bühnen rund 200 Speaker auf. Mit dabei waren unter anderem Siemens CIO Hanna Hennig, der Generalinspekteur der Bundeswehr General Eberhard Zorn, Apple-VP Lisa Jackson sowie die Gründerinnen und Gründer von spannenden Startups wie Bloxmove, Sophia Rödiger, N26, Maximilian Tayenthal. Sechs Early-Stage-Startups haben vor dem Publikum beim Innovators‘ Pitch ihre innovativen Ideen und Lösungen präsentiert. IBM gab Einblicke in einen Quantencomputer, Monom hatte eine vierdimensionale Sound-Landschaft aufgebaut und im Digital Arts Lab warfen die Besucherinnen und Besucher einen Blick in digitale Kunstwelten. 

Die nächste hub.berlin findet am 28. und 29. Juni 2023 statt. Alle Informationen dazu unter hub.berlin.