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Studie von ForgeRock: Deutsche bleiben im internationalen Vergleich...

...auch nach Corona Online-Muffel

  • Umfrage in fünf Märkten zeigt die Pandemie als weltweiten Digitalisierungstreiber
  • Apps und Online-Dienste für Einzelhandel, Unterhaltung und Banken boomen, aber ist der Schub nachhaltig?

ForgeRock®, führender Plattformanbieter für digitales Identitätsmanagement, gibt die Veröffentlichung eines globalen Berichts mit dem Titel „The New Normal – Living Life Online“ bekannt. Im Rahmen der Studie wurden 5.000 Verbraucher in Deutschland, in den USA, Großbritannien, Australien und Singapur zu ihrem Verhalten seit Beginn der Pandemie-Beschränkungen befragt. 

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • Fast die Hälfte (45 Prozent) aller befragten Verbraucher geben an, dass sie nach der Pandemie mehr Online-Dienste nutzen werden als vor der Pandemie.
  • Es gibt global klare Gewinnerbranchen beim Übergang zu digitalen Aktivitäten: Apps und Online-Dienste im Gesundheitswesen (63 Prozent), im Bildungswesen (76 Prozent), im Einzelhandel (61 Prozent), Unterhaltung (64 Prozent) und in der Lebensmittelversorgung/-lieferung (70 Prozent) wurden von Verbrauchern hinzugefügt.
  • Nur 24 Prozent der befragten Deutschen glauben, dass sie nach der Aufhebung der Pandemiebeschränkungen mehr Online-Dienste nutzen werden als vor der Pandemie – der niedrigste Wert aller befragten Länder.

Deutsche steigen vor allem im Einzelhandel auf Online-Dienste um 

Die Regionen reagierten unterschiedlich auf die Pandemie: Während Singapur und die USA bei der Registrierung für neue Apps und Online-Dienste in fast allen Bereichen führend waren, bevorzugten die Deutschen Online-Dienste vor allem im Einzelhandel (71 Prozent), für Bankgeschäfte (55 Prozent) und in der Unterhaltungsbranche (49 Prozent). Diese Veränderung deckt sich zum Teil mit den Kategorien, in denen sich die Deutschen vorstellen können auch nach der Pandemie online unterwegs zu sein: Ungefähr ein Drittel aller Befragten geht davon aus, dass Apps im Lebensmitteleinzelhandel (35 Prozent), im Einzelhandel (32 Prozent), in der Verwaltung (32 Prozent) und in der Unterhaltungsbranche (35 Prozent) Teile des klassischen Einkaufens und Offline-Lebens ersetzen werden.

Im Gegensatz zum Rest der Welt gaben die deutschen Befragten vermehrt an, dass sie vor der Pandemie in bestimmten Kategorien, vor allem im Lebensmitteleinzelhandel, im Bildungswesen und im Gesundheitswesen, keine Online-Konten oder Apps hatten. Besonders im Bereich Bildung hat sich notgedrungen seit Beginn der Pandemie viel getan: Die Zahl der Deutschen, die heute Online-Kurse bevorzugen, ist um fast 60 Prozent gestiegen. 

 

Schlechte Erfahrungen mit Apps und Online-Diensten in Deutschland?

 

Trotzdem glauben nur knapp ein Viertel der befragten Deutschen, dass sie nach der Aufhebung der Pandemiebeschränkungen mehr Online-Dienste nutzen werden als zuvor. Schlechte Erfahrungen mit Apps und Online-Diensten können hierfür unter anderem ein Grund sein. Laut der Studie hatten 92 Prozent der Deutschen schon mal Login-Probleme bei Online-Diensten. Verbraucher geben ihre Einkaufswagen auf, wenn der Kaufvorgang zu lang oder zu kompliziert ist. Fast die Hälfte (45 Prozent) der Befragten gaben an, dass ein schwieriger Login-Vorgang in der Löschung des jeweiligen Accounts resultieren würde. Mehr als ein Drittel (35 Prozent) der Deutschen sagt, sie würden sich in solch einem Fall nach einem anderen Dienst umsehen. 

 

Methodik

 

Im Rahmen dieser Studie wurden jeweils 1.000 Verbraucher aus den USA, Großbritannien, Deutschland, Australien und Singapur ab 18 Jahren zu ihren Präferenzen und Erfahrungen mit Apps und Online-Konten im Zusammenhang mit der Pandemie befragt. Die Nutzung von Apps und Online-Konten wurde in sieben Kategorien unterteilt: Bildung, Einzelhandel, Lebensmittel, Unterhaltung, Finanzen, Gesundheitswesen und Verwaltung. 

 

Die vollständigen Ergebnisse des Berichts einschließlich der regionalen Ergebnisse für Deutschland finden Sie hier.