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Energieeffizienz als Marktvorteil

Wie Einsparpotenziale Industriebetrieben helfen

Im produzierenden Gewerbe erweist sich der Energieverbrauch als besonders hoch. Elektrische Antriebe im Industriesektor machen zum Beispiel ganze 45 Prozent des gesamtdeutschen Stromkonsums aus.[1] Wenig überraschen daher die vielseitigen Einsparpotenziale, die sich in der Produktion auftun. „Energieeinsparung eröffnet ein außerordentliches Chancenfeld für Industriebetriebe jeglicher Art“, erklärt Tobias Thiel, Geschäftsführer der enermarket GmbH und Betreiber des gleichnamigen Online-Vergleichsportals für Strom und Gas. „Einige sehen darin allerdings nur die kurzfristig anfallenden Kosten und lassen die – weitaus größeren – zukünftigen Ersparnisse außer Acht.“ Ein großer Fehler, denn mit einer energieeffizienten Produktion senken Unternehmen nicht nur ihre Ausgaben, sondern stärken auch ihre Wettbewerbsposition und arbeiten zusätzlich noch an ihrem Image als nachhaltige Betriebe.

Effizienz wird belohnt

Viele Betriebe im produzierenden Gewerbe erkennen ihre Einsparpotenziale und schlagen den Weg hin zu wirtschaftlicheren Lösungen bereits ein. Dabei spielt die Modernisierung eine wichtige Rolle. Neue, effizientere Gerätschaften senken die Kosten für Wartung und Instandhaltung und eine verbesserte Wärmerückgewinnung in der Fertigungstechnik bringt sogar bis zu 20 Prozent Ersparnis.[2] „Auch das Thema Beleuchtung hält interessante Möglichkeiten bereit“, so der Experte. Vor allem Licht in Außenbereichen bietet Spielraum für deutliche Einsparungen, ähnlich wie die zeitliche Beschränkung der Beleuchtung auf die Betriebszeiten in den Werken selbst. „Bewegungsmelder und automatisierte Tageslichtdimmer erweisen sich in diesem Bereich als einfache und kostengünstige Lösungen“, erläutert Thiel. In der Vergangenheit bewährte sich außerdem die Umstellung von Glühlampen auf moderne LED-Leuchten. Letztere verbrauchen deutlich weniger Strom und punkten zudem mit einer längeren Lebensspanne.

Für eine bessere Zukunft

Modernisierungen und technische Fortschritte reduzieren nicht nur deutlich die Ausgaben von Industriebetrieben, sondern auch die CO2-Emission jeder einzelnen Firma. Mehr als ein Fünftel des gesamtdeutschen Kohlenstoffdioxidausstoßes geht auf Kosten der Industrie. Nur die Energiewirtschaft übertrifft diesen Wert mit etwa 38 Prozent.[3] Wo bereits die oben genannten Wege deutliche Erfolge zeigen, steigert der Umstieg auf erneuerbare Energien die Effizienz nochmals erheblich. „Nachhaltigkeit gewinnt immer mehr an Bedeutung“, erläutert Thiel. „Neben der offensichtlichen Kostenreduzierung lässt sich durch Solarthermie oder Photovoltaikanlagen auch noch Gewinn generieren, indem Betriebe den selbst gewonnenen Strom ins Netz einspeisen.“ Außerdem bezuschusst der Staat bereits seit Beschluss des Erneuerbare-Energien-Gesetzes im Jahr 2000 häufig die Anschaffung von Anlagen, die sich nachhaltige Rohstoffe zunutze machen.

Ungeahnte Möglichkeiten

Für eine Maximierung der Effizienz gibt es unzählige Ansatzpunkte. Dies wirkt besonders für kleine und mittelständische Betriebe oft einschüchternd, weiß enermarket-Geschäftsführer Thiel: „Entscheider sollten sich von der Flut an Möglichkeiten nicht abschrecken lassen. Bereits kleinste und kostengünstigste Maßnahmen, wie das Schulen und Sensibilisieren des Personals, kreieren schnelle Gewinne.“ Höhere Kosten lassen sich außerdem komplett investitionsfrei durch einen Stromanbieterwechsel vermeiden, und das sogar schon mit wenigen Klicks. Online-Vergleichsportale wie enermarket bieten die Möglichkeit, eine Vielzahl an Strom- und Gasversorgern zu finden und gegenüberzustellen, um den bestmöglichen Tarif zu ermitteln. Wo genau die Einsparpotenziale liegen, variiert von Unternehmen zu Unternehmen. „Es gilt diese ausfindig zu machen und gezielte Maßnahmen zu ergreifen“, empfiehlt Thiel.

Weitere Informationen finden Sie unter www.enermarket.de.

[1] Umweltbundesamt: Energiesparen in Industrie und Gewerbe
[2] KFW: Energieeffizienz
[3] Studie des Bundesumweltministeriums, 2016