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Deutsch-französische Perspektiven bei Klimaschutz und europäischer Energiesouveränität

Die Europäische Union steht vor wichtigen energiepolitischen Entscheidungen. Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine sind die bereits bestehenden Herausforderungen des Klimawandels noch dringender geworden. Deutschland und Frankreich nehmen auf EU-Ebene eine Schlüsselrolle ein, wenn es um die Bewältigung dieser Herausforderungen und das Erreichen des gemeinsamen Ziels nach mehr europäischer Energiesouveränität geht. Die AHK Frankreich - mit Unterstützung von BDI und DIHK - beleuchtet beim Deutsch-Französischen Wirtschaftstag am Dienstag, den 8. November 2022 in Berlin, die aktuellen Fragestellungen für die Weiterentwicklung eines europäischen Energiemarktes. Experten aus beiden Ländern diskutieren über deutsch-französische Kooperationsmöglichkeiten für Unternehmen im Energiebereich. Gäste sind unter anderem die parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium Franziska Brantner, der Beigeordnete Minister für Industrie Roland Lescure, AHK-Präsident Guy Maugis, BDI-Präsident Siegfried Russwurm, DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben. Zum diesjährigen Deutsch-Französischen Wirtschaftstag erklären Guy Maugis, Präsident der AHK Frankreich: "Die aktuellen Herausforderungen erfordern ein noch entschlosseneres und mutigeres gemeinsames Engagement von Deutschland und Frankreich! Die Herausforderung besteht darin, erfolgreich eine europäische Souveränität in strategischen Fragen aufzubauen, ohne dabei die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen zu verlieren. Für diesen achten Deutsch-Französischen Wirtschaftstag haben wir deutsche und französische Wirtschaftsakteure zusammengebracht, die die europäische Energiesouveränität vor dem Hintergrund der aktuellen Krise neu überdenken werden. Es gilt schnell klare Entscheidungen zu treffen, damit Frankreich, Deutschland und Europa in der Welt von morgen einen Platz einnehmen, der ihren Talenten, ihren Werten und ihren Ambitionen entspricht." BDI-Präsident Siegfried Russwurm: „Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine stellt uns Europäer vor riesige Herausforderungen, vor allem hinsichtlich der Energieversorgungssicherheit und dem Umgang mit weiter steigenden Energiekosten. Es gibt in der aktuellen Situation keine einfachen Lösungen. Die ehrgeizigen Klimaziele und die grüne Transformation der Wirtschaft sind weitere Mammutaufgaben. Die EU braucht einen gemeinsamen Weg – für den Ausbau der erneuerbaren Energien und der Energie-Infrastruktur, die Diversifikation der Energiequellen und den raschen Hochlauf einer Wasserstoffwirtschaft. Jetzt geht es darum, dass Europa global wettbewerbsfähig bleibt und seine Energiesouveränität stärkt. Entscheidend dafür ist eine enge deutsch-französische Zusammenarbeit. Der intensive Austausch zentraler politischer und wirtschaftlicher Akteure beim Deutsch-Französischen Wirtschaftstag 2022 setzt dafür ein Beispiel.“ DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben: „Deutschland und Frankreich sollten angesichts der aktuellen Wirtschafts- und Energiekrise ihre lange Tradition der bilateralen wirtschaftlichen Zusammenarbeit auf eine höhere Ebene heben. Nach der Corona-Krise und den gemeinsamen Vorschlägen für die Unterstützung der EU-Unternehmen beim EU-Wiederaufbauplan müssen die zwei Länder einmal mehr Motor für Europa sein. In der Energie- und Umweltpolitik sollten Deutschland und Frankreich gemeinsam die Chancen für Reformen ergreifen: Kooperation beim Klimaschutz und der Energieversorgung der Zukunft sind wesentliche Erfolgsbedingungen für kleine wie große Unternehmen in diesen herausfordernden Zeiten.“